E-Book korrigieren lassen: gut investiertes Geld

Endlich. Nach über einem halben Jahr. Der zweite Blogeintrag. Geboren wurde er aus einer traurigen Erfahrung: Ich habe mir ein E-Book heruntergeladen. Das Buch wimmelte so sehr von Fehlern, dass ich mich kaum auf den Text konzentrieren konnte. Das ist in zweierlei Hinsicht ärgerlich: Erstens habe ich 3,99 Euro aus dem Fenster geworfen und zweitens gerät durch solche Werke meiner Meinung nach das ganze Konzept des Self Publishing in Verruf. Ein einfaches Korrektorat hätte das Desaster verhindern können.

 

Wirklich, ich finde es großartig, dass heute jeder einzelne die Möglichkeit hat, ein Buch zu veröffentlichen. Wer etwas Spannendes, Wichtiges, Unterhaltsames zu sagen hat, muss nicht erst einen Verlag finden, der ihn als Autor akzeptiert, sondern kann sein Buch oder E-Book ganz einfach selbst verlegen. Das ist toll!

 

Diese großartige Möglichkeit hat dazu geführt, dass immer mehr Leute immer mehr Bücher veröffentlichen. Wer sein Buch als E-Book veröffentlicht und alles selbst macht, dem entstehen keine Kosten. Für jedes heruntergeladene Exemplar wandern ein paar Euro auf's Konto – das ist fast schon zu einfach! Einigen dieser Werke merkt man leider allzu deutlich an, dass sie schnell schnell, billig billig online gestellt wurden. Über ein schickes virtuelles Cover wurde noch nachgedacht, über den Inhalt nicht.

 

Gerade habe ich so ein Werk gelesen. Ich lektoriere in verschiedenen Projekten die Texte mehrerer Autoren. Die Autoren schreiben einen Text nach vorgegebenen Kriterien, ich schaue mir den Text an und kann ihn entweder an den Auftraggeber weiterreichen oder ein paar Korrekturen vornehmen und ihn dann weiterreichen oder ihn dem Autor zur Überarbeitung zurückgeben, weil er den Anforderungen nicht entspricht. Letzteres hätte ich mit besagtem E-Book getan.

 

Jeder macht beim Schreiben irgendwelche Fehler. Mal fehlt ein Komma, mal stimmt die Rechtschreibung nicht und mal hat man sich einen tollen langen Satz ausgedacht, den hinterher keiner mehr versteht. Das kommt vor. Und dafür gibt es das Lektorat oder Korrektorat. Dabei schaut sich ein Profi den Text an und bearbeitet ihn, sodass er hinterher erstens fehlerfrei und zweitens gut zu lesen ist. Ich biete diese Leistung sowohl für Firmen als auch für Privatpersonen an. Das ganze kostet kein Vermögen und – wirklich – die Investition lohnt sich.

 

Die Begriffe Korrektorat und Lektorat sind nicht eindeutig abgegrenzt. Wenn ich von Korrektorat spreche, meine ich eine reine Korrektur: Rechtschreibung, Zeichensetzung, Grammatik, Tippfehler und grobe Schnitzer in Satzbau und Ausdruck – quasi die harten Fakten. Das Lektorat geht einen Schritt tiefer in den Text: Passt der Stil zur Zielgruppe? Sind die Informationen stimmig in den Text eingebaut? Findet der Leser den roten Faden? Klingt das gut? Nutz diese Möglichkeiten, bevor du deinen Text in die Öffentlichkeit entlässt.

 

Ein Text hinterlässt einfach einen besseren Eindruck, wenn er fehlerfrei ist. Punkt. Es spielt dabei keine Rolle, ob es sich um die Bewerbung auf den Traumjob, die Startseite deiner Homepage, deine Bachelor-Arbeit, eine Werbeanzeige im Wochenblättchen oder eben ein Buchprojekt handelt: Mit einem fehlerfreien und stilsicheren Text trittst du seriöser auf und hast bessere Karten, deine Leser für dich zu gewinnen. 

 

Gerade im Bereich der selbstverlegten E-Books würde ich mir wünschen, dass mehr Autoren ein bisschen Geld in die Korrektur ihrer Werke investieren. Denn, wie gesagt, es ist toll, dass jeder sein Buch ohne große Hürden veröffentlichen kann. Aber es macht mich traurig, dass die Qualität der Bücher so darunter leidet.

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